13.08. David wird König

Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst mit reichlich Segen für alle Erstklässler

 

Mit Gottes Segen wurden am vergangenen Dienstag (13.08.) alle Kinder aus einem fröhlichen Gottesdienst entlassen, die in diesem Jahr in der Adalbert-Stifter-Schule eingeschult werden. Der Gottesdienst, der von Gemeindereferentin Marion Lindemann von der katholischen Gemeinde, Pfarrer Stephan Da Re von der Ev. Johanneskirchengemeinde sowie von den Lehrerinnen und Lehrern der 1. Klassen und dem neuen Schulleiter Till Weigel gestaltet wurde, war geprägt von kindgerechten Liedern, Gebeten und Lesungen.

Gleich zu Beginn des Gottesdienstes waren die über einhundert Mitfeiernden in der kath. Kirche St. Michael eingeladen, in das Lied "Lasst uns miteinander" einzustimmen und dies mit Bewegungen zu verbinden. Im Anschluss wurde Psalm 23 mit Bewegungen gebetet. "Psalm 23 beschreibt unser Leben sehr realistisch. Manchmal geht es uns gut und wir fühlen uns wie auf einer grünen Wiese, manchmal geht es uns schlecht und wir fühlen uns wie in einem finsteren Tal. Immer ist Gott bei uns und geht unsere Wege mit. Das kann uns stark machen und Kraft geben", sagte Stephan Da Re in seiner Anrede an die Erstklässler. "Gott erwählt nicht den Größten, Stärksten oder Klügsten zum König, sondern den, der ein reines Herz hat", so Marion Lindemann. An der Person Davids werde deutlich, dass Gott nicht auf Äußerlichkeiten, sondern ins Herz eines Menschen schaue, so Lindemann weiter.

In der anschließenden Segenshandlung wurden alle Kinder gesegnet und bekamen symbolisch ein kleines Geschenk: ein Tattoo, das den jungen Schafhirten David zeigt, wie er von Samuel zum König gesalbt wird.

Mit einem Lied der Kinder aus der Kita von St. Michael und einem eigens für diesen Anlass von Michael Hofmeister ausgewählten Orgelnachspiel endete der Gottesdienst. Die Feierlichkeiten wurden im Anschluss in der Schule fortgesetzt.

04.08. Mit Jona in der Stadt Ninive

Zum dritten Mal Krümelkirche in der Johanneskirche

Zur Krümelkirche, einem Gottesdienst für alle Kinder zwischen 0 und 6 sowie alle, denen das nicht auf den Keks geht, waren am vergangenen Sonntag (04.08.) rund 30 Personen in die ev. Johanneskirche gekommen, um zu singen, zu beten und eine biblische Geschichte zu hören.
Diesmal drehte sich alles um den Propheten Jona, der von Gott den Auftrag erhält, den Menschen in Ninive das Gericht anzukündigen und sie zur Umkehr zu bewegen. Weil er das nicht möchte, flieht er vor Gott, versteckt sich auf einem Schiff, geht in einem Unwetter über Bord und wird von einem Wal verschluckt. Dieser spuckt ihn an Land, so dass er erneut den Auftrag bekommt, nach Ninive zu gehen. Als er das nach langem Zögern schließlich tut, bereuen die Menschen in der Stadt ihr Verhalten und werden verschont. „Umkehr kann heilsam sein“, hob denn auch Pfarrer Stephan Da Re vom Team der Krümelkirche hervor.
Anschließend wurden aus Wäscheklammern und blauem Plakatkarton kleine Walfische gebastelt, die Jona in ihrem Maul trugen. Eine Erinnerung für alle, die diesmal mit dabei waren, und eine Einladung wiederzukommen.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der eine halbe Stunde dauerte und von Gabriela Blaudow an der Orgel begleitet wurde, konnten sich alle kleinen und großen Krümel mit Keksen, Muffins, Eis und Getränken stärken oder Zeit im Spielzimmer verbringen.
Die nächste Krümelkirche findet am Sonntag, 03. November um 15.30 Uhr in der ev. Johanneskirche (Hauberrisserstr. 17) statt.

02.08. Drei Kooperationspartner, drei Gänge

Lebendiger Mittagstisch „Dreierlei“ im Wiesbadener Stadtteil Weidenborn

Zum zweiten Mal hatten die Ev. Johanneskirchengemeinde, das Wohnprojekt Horizonte e.V. und die Lebensmittelrettung Wiesbaden e.V. am vergangenen Freitag (02.08.) zum lebendigen Mittagstisch „Dreierlei“ eingeladen.

 

Am Ende waren es etwa 20 Personen, die der Einladung gefolgt waren und sich das Essen, das von Heidi Diemer und ihren Helfer*innen zubereitet wurde, schmecken ließen. Die Menüfolge bestand diesmal aus einem Sommersalat mit Kräuterkäse-Ecken als Vorspeise, wahlweise Pfannkuchen mit Champignonfüllung oder Paprika-Auberginen-Gemüse und Bratwurst als Hauptgang, und einem Potpourri aus Bananen-Shake, Schokopudding, Obstsalat und Pfirsichpüree als Nachspeise.

 

Das Besondere daran: Alle verarbeiteten Lebensmittel stammen aus Spenden ortsansässiger Supermärkte, die diese aus unterschiedlichen Gründen – etwa weil das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist oder aufgrund eines falschen Aufdrucks auf der Verpackung – nicht mehr verkaufen können. Um die Abholung der Lebensmittel kümmert sich Franziska Wendrich von der Lebensmittelrettung Wiesbaden e.V. Auf der Basis der zur Verfügung gestellten Lebensmittel entsteht dann eine Menüfolge, oft erst am Abend vor der Veranstaltung. „Wir sind sehr froh, auf diese Weise auf das Problem der Lebensmittelvernichtung aufmerksam machen zu können, und gleichzeitig Gelegenheiten zu bieten, um sich auszutauschen, miteinander zu kochen und miteinander zu essen“, so Pfarrer Stephan Da Re.


Der nächste lebendige Mittagstisch findet am Freitag, 06. September ab 12 Uhr in den Räumlichkeiten der Ev. Johanneskirchengemeinde (Hauberrisserstr. 17) statt.

07.07. Ein Traum vom Paradies

Abendgottesdienst in der Sommerzeit

Um den Garten als Inbegriff von Leben und Lebendigkeit ging es in einem sommerlichen Abendgottesdienst am 07. Juli in der ev. Johanneskirche. Vor allem um einen Garten, den Garten Eden, ein Ort, an dem Freude und Wonne herrschen. Es ist freilich erst sein Verlust, der ihn zum Sehnsuchtsort werden lässt, und der nun nicht mehr in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft gesucht wird: Der neue Himmel und die neue Erde gelten zugleich als die Wiederherstellung des Paradieses. 
Jenseits von Eden gingen die Mitfeiernden auf die Suche nach dem Paradies. Und versuchten herauszufinden, wie unser oft arbeitsreicher Alltag mehr Sabbat, Ruhe und Paradies werden kann.

05.07. „Dreierlei“ - Lebendiger Mittagstisch im Weidenborn

Lebensmittel retten, gemeinsam kochen, gemeinsam essen

„Dreierlei“ - so heißt ein Gemeinschaftsprojekt von Lebensmittelrettung e.V., Ev. Johanneskirchengemeinde und Horizonte e.V. Dahinter verbirgt sich ein Mittagstisch am jeweils 1. Freitag im Monat, der abwechselnd in den Räumlichkeiten der Kirchengemeinde und des Wohnprojektes Horizonte stattfindet. Das Besondere: Durch die Kooperation mit der Lebensmittelrettung werden Lebensmittel verwertet, die von den Supermärkten aussortiert werden, aber noch bedenkenlos verzehrt werden können. So ergibt sich das jeweilige Menü, für das Heidi Diemer verantwortlich ist, immer erst in den Tagen vor der Veranstaltung und ist abhängig von den jeweiligen Spenden.
Gleichzeitig sollen Menschen zusammengebracht werden, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden: Alleinerziehende, allein lebende Menschen und Paare, Berufstätige in ihrer Mittagspause und Senioren, aber auch Bedürftige knapp über dem ALG II-Anspruch, die keine Tafel-Berechtigung haben.
„Wir wollen auf den Aspekt der Nachhaltigkeit aufmerksam machen und Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch bringen und vernetzen. Neugier und Offenheit sind die einzigen Voraussetzungen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen sollten“, so Pfarrer Stephan Da Re.
Das erste Treffen fand am 05. Juli statt, weitere Treffen gibt es am 02. August (Horizonte e.V.) und am 06. September (Ev. Johanneskirchengemeinde). Los geht’s jeweils um 12 Uhr.

23.06. „Ich bin getauft auf deinen Namen“

Tauferinnerungsgottesdienst für 5/6-Jährige in der Johanneskirche

An die eigene Taufe erinnern, die wir zumeist empfangen haben, als wir noch Kinder waren - das wollte der Tauferinnerungsgottesdienst für 5/6-Jährige, der am vergangenen Sonntag (23.06.) in der ev. Johanneskirche gefeiert wurde. „Dieses Alter ist kein Zufall: Wir laden Kinder ein, die nach den Sommerferien eingeschult werden, und erbitten für sie Gottes Segen, der sie beflügeln und ihnen für den neuen Lebensabschnitt Kraft und Stärke geben soll“, so Pfarrer Stephan Da Re.
So versammelten sich die Kinder und ihre Familien zu Beginn des Gottesdienstes am Taufbecken, um zugesagt zu bekommen, dass Gott sie liebt, um mit dem Wasser aus der Taufschale mit einem Kreuz auf der Stirn gesegnet zu werden und um zum Gedächtnis ihrer Taufe ihre Taufkerzen zu entzünden.
Munter ging es weiter, als die Mitfeiernden gemeinsam Psalm 23 mit Gebärden beteten und dazu einen großen Kreis in der Kirche bildeten. Im Gespräch mit den Kindern wurde denn auch an die je eigene Taufe erinnert. Fotos, Taufurkunden, Taufsprüche und weitere Erinnerungsstücke hielten die Erinnerung an das Versprechen Gottes wach, der zu allen Menschen sagt: Du bist Du. Ich habe Dich lieb.
Ein munterer und fröhlicher Gottesdienst mit kindergerechten Gebeten und Liedern, begleitet von Michael Hofmeister an der Orgel, an den sich noch manches Gespräch in und vor der Kirche anschloss.

22.06. Guten Flug

Ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden besuchen SUPERFLY

Dass die gemeinsame Zeit mit der Konfirmation nicht einfach endet, wurde am vergangenen Samstag (22.06.) deutlich, als sich 12 ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Einladung von Pfarrer Stephan Da Re bei SUPERFLY, einer Eventlocation mit zahlreichen Trampolinen, Sprungelementen und Hindernisparcouren trafen. „Wir sind gemeinsam auf dem Weg und wollen als Kirche junge Menschen auch nach der Konfirmation begleiten und mit ihnen in Kontakt bleiben“, so Da Re. So verbrachten die Jugendlichen 90 sportliche Minuten und teilten nebenbei Erinnerungen an ihre Konfi-Zeit oder sprachen über das, was gerade dran ist. Im Anschluss gab es angesichts der hohen Außentemperaturen noch ein kühles Eis. Alle waren sich einig, dass man sich wiedersehen werde - beim nächsten Treffen oder als Teamer im neuen Konfi-Kurs.
 

09.06. „Gottes Liebe ist wie die Sonne“

„2 in 1“-Familiengottesdienst zum Pfingstfest in der ev. Johanneskirche

„Was braucht man alles für einen gelungenen Geburtstag?“ Mit dieser Frage begann Stephan Da Re, Pfarrer der Ev. Johanneskirchengemeinde, am Pfingstsonntag (09.06.) seinen Predigtdialog mit allen kleinen und großen Besuchern, die zum „2 in 1“-Familiengottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johanneskirche gekommen waren. „Geschenke“, platzte es sogleich aus einigen Kindern heraus. „Aber auch Blumen und Kerzen. Und natürlich Kuchen“, sagte ein anderes Kind. „Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche, denn durch Gottes Geist ermutigt und beflügelt zogen die Jünger Jesu in die Welt hinaus, um allen Menschen von Jesus, seinem Leben und seiner Botschaft zu erzählen“, so Da Re. So stimmten die rund 70 Besucherinnen und Besucher spontan Geburtstagslieder wie „Viel Glück und viel Segen“ und „Zum Geburtstag viel Glück“ an und gratulierten der Kirche auf ihre Weise.
Im Anschluss waren alle Anwesenden eingeladen, ihre guten Wünsche aufzuschreiben oder aufzumalen. Passend zum Motto des Gottesdienstes „Gottes Liebe ist wie die Sonne“ entstanden so viele Sonnenstrahlen, die nicht nur die Welt, sondern auch die Kirche heller machen sollen. Durchaus selbstkritisch rief Da Re die leitenden Geistlichen seiner Kirche auf, ihren Beitrag zu leisten, um dem Vertrauensverlust und Mitgliederschwund entgegenzuwirken.
Das schönste Geschenk zum Geburtstag der Kirche war an diesem Tag aber die Taufe von zwei Säuglingen, die von nun an zur Gemeinde gehören. Da Re: „Gott sagt Ja zu den beiden. Er nimmt sie in seinen Bund auf und verspricht, immer bei ihnen zu sein. Sie gehören zu uns.“
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich alle kleinen und großen Besucher beim Kirchencafe mit Kuchen, Keksen und Getränken stärken und noch etwas zusammenbleiben - wie sich das für einen Geburtstag gehört.
Die „2 in 1“-Familiengottesdienste in der ev. Johanneskirche im Weidenborn finden fünfmal im Jahr statt und sich vor allem an Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren und deren Familien. „Eigentlich haben wir bei diesen Anlässen nie eine leere Kirche“, so Da Re, der mit diesem Konzept auf die Situation im Stadtteil reagiert, in dem viele Kinder und Familien leben.

08.06. Dem Heiligen Geist auf der Spur

Anglikanische Kirche und Johanneskirchengemeinde feierten Pfingstnacht 

Zum zweiten Mal feierten die Anglikanische Kirche St. Augustine of Canterbury und die Evangelische Johanneskirchengemeinde am vergangenen Samstag (8. Juni) in der „Englischen Kirche“ die Pfingstnacht. 
Nachdem die Feier der Heiligen Nacht und Osternächte vielerorts bereits eine langjährige Tradition besitzen, findet zunehmend die Gestaltung einer Pfingstnacht bei Gemeinden Interesse. Der ökumenische Gedanke, der Länder und Völker übergreift, kam auch in der Mehrsprachigkeit - deutsch und englisch - zum Ausdruck. Aber auch ohne Kenntnis der jeweils anderen Sprache konnte man dem Gottesdienst dank eines Lied- und Textblattes, auf dem nahezu alle Texte übersetzt wurden, problemlos folgen.
Neben Lesungen, Liedern und Gebeten aus anglikanischer und evangelischer Tradition wurde auch an die eigene Taufe erinnert - so hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen. Den Höhepunkt bildete die gemeinsame Abendmahlsfeier, an der Gläubige beider Konfessionen teilnahmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher zu Erdbeeren und Sekt eingeladen, deren Farbe und Prickeln auch etwas vom Pfingstfest zum Ausdruck bringe, so die Veranstalter.

02.06. Gegen die Angst und für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

Europagottesdienst in der ev. Johanneskirche  
 

Spätestens wenn im Gottesdienst „Freude schöner Götterfunken“ und die Eurovision-Fanfare erklingen, weiß man, dass es um Europa geht. So auch eine Woche nach der Europawahl (02.06.) in einem Gottesdienst in der ev. Johanneskirche. 

 

„In diesem Jahr bestimmt die Frage des Brexit intensiv die europäischen Nachrichten. Es besteht die Gefahr, dass andere wichtige Themen in Europa nicht genügend Raum erhalten und Probleme nicht gelöst werden“, so Pfarrer Stephan Da Re. Wie gehen wir in Europa mit erstarkendem Populismus und Nationalismus um? Welche Lösungen finden wir, damit kein Flüchtling mehr im Mittelmeer ertrinken und an EU-Außengrenzen sterben muss? Wie können wir eine gerechte Verteilung von Gütern und genauso auch von Lasten in Europa erreichen? Das sind einige der Fragen, denen der Gottesdienst Raum gab. „Der in vielen europäischen Ländern durch populistische Strömungen geschürten Angst setzen wir das Wort Jesu entgegen: ‚In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden‘“, so Da Re. 


Der Gottesdienst trat ein für ein humanes und soziales Europa, in dem die Menschenrechte und Grundrechte des Friedens, der Gerechtigkeit, der Freiheit, der Toleranz, der Partizipation und der Solidarität zur Geltung kommen. Mit Stimmen, Gebeten und Liedern aus der (europäischen) Ökumene.  
 

27.05. Von Kirche verschluckt

Tierrettung im Weidenborn

Einen Rettungseinsatz der besonderen Art hatten eine ortsansässige Metallbaufirma und die Wiesbadener Feuerwehr am vergangenen Montag (27.05.) im Stadtteil Weidenborn. Dort hatte sich ein Wanderfalke verlaufen und war zwischen Glasfassade und Metallverkleidung der ev. Johanneskirche in der Hauberrisserstraße gerutscht. Nachdem Gemeindemitglieder Pfarrer Stephan Da Re auf den Vorfall aufmerksam gemacht hatten, ging alles ganz schnell. Durch das beherzte Eingreifen aller Beteiligten konnte der Vogel nach kurzer Zeit befreit werden und wurde anschließend medizinisch untersucht. Es scheint, als habe er keinen Schaden davon getragen. Unklar ist, ob die Rettungsaktion die Gemeinde etwas kosten wird. „Solche Überlegungen sind zweitrangig, wenn es darum geht, Leben zu retten“, so Da Re.
 

23.05. „Aufgefahren in den Himmel“

„Himmlischer“ Gottesdienst der Kita-Kinder der Ev. Johanneskirchengemeinde

Einen Kita-Gottesdienst zum Thema Christi Himmelfahrt feierten am vergangenen Donnerstag (23.05.) 42 Kinder und ihre Erzieherinnen und Erzieher der Kita der Ev. Johanneskirchengemeinde.
Schon der Psalm lud zum Mitmachen ein: in die Luft zu springen, in die Hände zu klatschen und laut „Hurra“ zu rufen. Die anschließende biblische Erzählung entfaltete die Himmelfahrt Jesu, die anfängliche Ängstlichkeit seiner Freunde, aber auch ihre Freude darüber, dass Jesus ihnen den Geist verheißt, der an Pfingsten ausgegossen wird.
Um die Geschichte zu veranschaulichen, ließen alle Großen und Kleinen einen Luftballon steigen, auf dem die Kinder ihre Fingerabdrücke hinterlassen hatten.
Kindergerechte Lieder zum Thema und fröhliche Musik, für die Gabriela Blaudow an der Orgel verantwortlich zeichnete, rundeten den Gottesdienst ab.
 

21.05. Hoch über den Dächern von Wiesbaden

Mit einem gemeinsamen Frühstück begann der diesjährige Mitarbeiterausflug der Mitarbeitenden aus Kita und Gemeinde der Ev. Johanneskirchengemeinde, an dem 17 Personen teilgenommen haben. Frisch gestärkt ging es dann zum Hessischen Landtag, wo eine Besichtigung von einzelnen Räumen des alten Stadtschlosses und des Plenarsaals auf dem Programm stand. Nach dem Mittagessen in einem italienischen Restaurant in der Goldgasse folgte der Höhepunkt des Tages: eine Besichtigung des Innenraums, der Orgel und des Turms der Wiesbadener Marktkirche, die das alte Uhrwerk, die Glocken und das Carillon mit einschlossen. Mit einem geistlichen Abschluss in der Krypta endete dieser besondere Tag, der viel Gelegenheit zum Austausch und zur Erholung an Leib und Seele bot.

17.05. Magie aus Licht und Tönen

Beeindruckendes Multimedia-Konzert mit Klassikern der Rock- und Popmusik in der Englischen Kirche

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Augustine‘s of Canterbury in der Frankfurter Straße konnten die Besucherinnen und Besucher am vergangenen Freitag (17.05.) einem besonderen Konzert beiwohnen, als Bass-Riffs mit Orgelakkorden verschmolzen. „Deep Organ on Rock“ heißt das Darmstädter Musikprojekt um Pfarrer Gerhard Schnitzspahn und Kirchenmusiker Bernhardt Brand-Hofmeister sowie sechs weiteren Musikern, das bekannte Rock- und Popklassiker interpretiert. Mit diesem beeindruckenden musikalischen Crossover begeistert das D.O.O.R.-Projekt seit Jahren Liebhaber von Orgel- und Rockmusik mit seiner sakralen Klangfülle. Davon konnten sich auch die rund 120 Menschen in der Englischen Kirche überzeugen. Dabei erwies sich der Veranstaltungsort als bestens geeignet. Scheinwerfer tauchten die altehrwürdigen Säulen in buntes Licht, und eine Getränke-Bar sorgte dafür, dass niemand durstig blieb.
Die Idee, die Band nach Wiesbaden zu holen, hatte Stephan Da Re, Pfarrer der Ev. Johanneskirchengemeinde und Mitveranstalter des Konzerts. Gemeinsam mit seinem Kollegen Christopher Easthill stimmten die beiden Geistlichen schwungvoll in das Abendprogramm ein und dankten hinterher mit Pralinen einer namhaften Wiesbadener Pralinenmanufaktur an der Wilhelmstraße.
„Wir sind glücklich und sehr dankbar für einen wunderbaren Abend und ein zufriedenes Publikum“, resümierte Da Re im Anschluss an die Veranstaltung. Schnitzspahn, der das DOOR-Projekt 2007 gründete, fügte hinzu: „Heute haben wir alle Stücke gespielt, die wir spielen können.“ Drei Zugaben und stehende Ovationen waren ein eindeutiges Zeichen: Es hat gefallen!

12.05. Vergib uns unsere Schuld

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden in der voll besetzten Johanneskirche

19 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Johanneskirchengemeinde und der Marktkirchengemeinde haben am Sonntag Jubilate (12. Mai) in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johanneskirche ihren Vorstellungsgottesdienst gefeiert. Der Gottesdienst, den sie im Rahmen einer dreitägigen Konfirmanden-Freizeit im Kloster Höchst i.Odw. vorbereitet haben, thematisierte u.a. die Herstellungsbedingungen und die Produktionskette eines Handys, angefangen bei den Kindern, die in Afrika in unterirdischen Minen Seltene Erden und Coltan zu Tage fördern, über die Arbeiterinnen und Arbeiter in China, die die Geräte zusammenbauen, bis hin zu uns Nutzern in Europa und Amerika, den Konzernen und Aktionären. Dabei wurden die vielen unterschiedlichen Interessen, aber auch das Dilemma deutlich zwischen dem Wunsch, stets das neueste Smartphone haben zu wollen, bei gleichzeitiger Ablehnung dieser Rahmenbedingungen. Ihre Erkenntnisse und Überlegungen brachten die Jugendlichen in den Gebeten und Lesungen des Gottesdienstes zum Ausdruck und boten zugleich zahlreiche Handlungsoptionen, ohne gleich auf das eigene Handy vollständig verzichten zu müssen. Jeder einzelne habe die Verantwortung, für eine gerechtere und bessere Welt einzutreten, in der auch die nachfolgenden Generationen gut leben könnten. Dabei seien wir keineswegs Opfer der Verhältnisse, sondern könnten als einzelne und in der Gemeinschaft einiges bewirken. Dies zeigten ja auch die Fridays for Future-Demonstrationen, die allwöchentlich zigtausende junge Menschen auf die Straßen brächten, so Pfarrer Stephan Da Re.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gottesdienstes war die Vorstellung der Konfirmationssprüche, die die Jugendlichen ausgewählt hatten und nach der Methode Sketchnotes ins Bild setzten. Entstanden sind beeindruckende Kunstwerke, die in den nächsten Wochen in der Johanneskirchengemeinde zu sehen sind.
Dankbar schauten Konfis und Teamer - darunter Alexander Scholz und Ingrid Seiler, die die Konfi-Freizeit mit vorbereitet und durchgeführt haben - auf das zu Ende gehende Konfi-Jahr zurück und waren sich mit Pfarrer Stephan Da Re einig: „Ihr ward eine tolle Gruppe! Wir freuen uns auf engagierte, kreative, kritische und fordernde junge Menschen in unseren Gemeinden - als Teamer im neuen Kurs oder an einer anderen Stelle der Gemeindearbeit. Ihr werdet Euren Weg gehen!“
Die Konfirmation findet am 19. Mai in der Marktkirche statt.

21.04. Wunder gibt es immer wieder

Österlicher „2 in 1“-Familiengottesdienst in der voll besetzten Johanneskirche

Zum „2 in 1“-Familiengottesdienst unter dem Motto „Wunder gibt es immer wieder“ hatte die Ev. Johanneskirchengemeinde am Ostersonntag in die Johanneskirche eingeladen.
In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche hörten die kleinen und großen Besucher von Menschen, die nach dem Tod Jesu tieftraurig waren und am liebsten davon gelaufen wären, aber auch von Frauen, die am Ostermorgen jemanden sagen hören: „Fürchtet euch nicht! Jesus ist nicht tot! Er lebt!“
„Dass Jesus lebt und mitten unter uns ist, feiern wir an Ostern“, so Pfarrer Stephan Da Re. In einem fröhlichen Gottesdienst für Kinder und ihre Familien sowie alle, die sich von dieser Botschaft begeistern und anstecken ließen, wurde denn auch kräftig gesungen und gebetet.
Dabei standen Steine für die Trauer um Jesus, ein blühendes Kreuz aus Rosen dafür, dass das, was Jesus gesagt und gemacht hat, nicht umsonst war, das Abendmahl dafür, dass Jesus bei uns ist, und unsere Taufe für all die Menschen, die in die Welt gehen und von Jesus erzählen.
Ein Gottesdienst mit Taufe, fröhlichen Liedern, Gebeten und Geschichten sowie Aktionen zum Mitmachen und Mitfeiern.
Im Anschluss waren alle Kinder zum Ostereiersuchen und alle Erwachsenen zum Kirchencafé eingeladen.

18.04. Grußbotschaft von Pfarrer Stephan Da Re zu Karfreitag 

Leid und Tod haben nicht das letzte Wort 
 
 
Die Feuerwehrleute öffnen nach den Löscharbeiten das Kirchenportal von Notre Dame und als erstes strahlt ihnen das Kreuz entgegen. Das Kreuz hat dem Feuer standgehalten. Für viele Menschen ist das ein Hoffnungsschimmer, dass diese großartige Kathedrale, die mehr ist als nur irgendein Gebäude, wieder aufgebaut wird.

 

An kaum einem anderen Tag im Jahr steht das Kreuz so im Mittelpunkt wie an Karfreitag. Auch wenn es politisch instrumentalisiert wird und unter dem Zeichen des Kreuzes in der Vergangenheit und Gegenwart Menschen unterdrückt und getötet wurden und werden, ist es das Symbol für die christliche Religion, und der Karfreitag der äußere Rahmen für die Einsamkeit und Gottverlassenheit, in die ein Mensch geraten kann. Wir brauchen diesen Tag, der an all die ausweglosen Situationen erinnert, in die ein Mensch geraten kann, damals vor 2000 Jahren wie heute. Der Karfreitag steht für all das Schlimme, das Menschen einander antun können. 

 

Karfreitag darf geweint werden. Über die eigenen ungelösten Fragen und schweren Erfahrungen, und wie schwer es manchmal ist zu lieben. Über Gewalt und Demütigung; darüber, dass uns das Leiden von Menschen auf aller Welt und das Leiden der Erde bedrängt. Karfreitag darf geweint werden: voll Trauer darüber, dass die Welt ohne Gott ist und zugleich voll Sehnsucht und Ahnung und Glauben, dass er doch genau da ist, wo Menschen weinen und klagen.

 

Mit dem Blick auf Jesus von Nazareth, dessen Tod wir an Karfreitag gedenken, können wir sagen: Niemand bleibt einsam und verzweifelt. Und niemand ist wirklich gottverlassen. Dass Gott mich nicht allein lässt, sondern mit mir auch in die tiefste Gottverlassenheit hineingeht, macht mir Mut und gibt mir Kraft.

 

Und deshalb halte ich es für einen schweren Fehler, wenn der Karfreitag - wie etwa in Österreich - als persönlicher Feiertag privatisiert oder sogar ganz abgeschafft wird. Der Karfreitag gehört allen Menschen. Er ist heilsame Unterbrechung in einer lauten Welt, die an vielen Orten aus den Fugen gerät. Er ermöglicht persönliche und gesellschaftliche Neuanfänge, wenn wir uns Zeit dafür nehmen, und es aushalten, dass die Welt für einen Moment still steht.

 

Wie das Kreuz in Notre Dame, so ist auch der Karfreitag Ausdruck der christlichen Hoffnung, dass Leid und Tod Teil des Lebens sind, aber nicht das letzte Wort haben werden.

 

18.04. Versteht ihr, ws ich euch getan habe?

Gottesdienst an Gründonnerstag mit Tischabendmahl in der Johanneskirche

An Gründonnerstag gedenken Christen auf der ganzen Welt der Einsetzung des Abendmahls, das Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern am Vorabend seines Todes feierte. Wenn Christen im Gottesdienst das Brot brechen und den Kelch teilen, dann erinnern sie sich daran, und vertrauen zugleich darauf, dass Jesus in der Feier gegenwärtig ist.
Mit einem Gottesdienst mit Tischabendmahl ging in diesem Jahr die Reihe der Passionsandachten zu Ende, die jeden Donnerstag in der Johanneskirche stattfanden und erstmalig nicht nur ökumenisch beworben, sondern auch durchgeführt wurden. „Wir sind sehr dankbar, dass es gelungen ist, gemeinsam mit unseren Freunden aus der katholischen Gemeinde St. Michael die Passionszeit zu gestalten und zu erleben“, so Pfarrer Stephan Da Re. Die Veranstalter sind sich einig, an dieser Form auch im kommenden Jahr festzuhalten.

14.04. Jubelkonfirmation in der Johanneskirche

 

Gottes ist da - gestern und heute wie heute und morgen

Vier Frauen und zwei Männer haben an Palmsonntag ihrer Konfirmation vor 60, 65, 70, 75 und 80 Jahren in der gut besuchten Johanneskirche gedacht. Ausgehend von einem Wort aus dem Römerbrief - „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ - lud Pfarrer Stephan Da Re die Jubilare sowie alle Anwesenden dazu ein, über die Frage nachzudenken: Hat mir eigentlich alles zum Besten gedient?, um dann in eine Geschichte zu münden, die davon erzählt, wie überraschend und alltäglich Gott im Leben begegnen kann.
Unter Gebet und Segen wurde den Jubilaren das Versprechen Gottes in Erinnerung gerufen, das er ihnen in der Taufe gegeben hat und das sie in der Konfirmation bekräftigt haben. Mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk der Gemeinde endete der Gottesdienst, in dem auch Abendmahl gefeiert wurde.

11.04. Dankesfest für Mitarberinnen und Mitarbeiter - Lebendige Steine, die was bewegen

Zu einem Dankesfest für ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Pfarrer Stephan Da Re und der Kirchenvorstand eingeladen und gekommen waren rund 40 Personen. Der gesellige Abend, der nach mehreren Stunden ausklang, war geprägt von vielen Gesprächen und kulinarischen Köstlichkeiten. Zuvor dankte Da Re allen, die gekommen waren, in einem Gottesdienst für ihre Mitarbeit an ganz unterschiedlichen Stellen in der Gemeinde. „Mit dem, was wir hier tun, können wir uns sehen lassen“, sagte er in seiner Ansprache, die unten als Download verfügbar ist. Gleichzeitig würden die Herausforderungen nicht weniger, betonte er. Da tue es gut, auf so viele lebendige Steine bauen zu können, die alle ihren Beitrag leisteten, damit das Haus in Bewegung sei und die Gemeinde Heimat für viele Menschen bleibe oder werde.

Ansprache zum Dankesfest
Ansprache zum Dankesfest für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Ansprache_Mitarbeiterfest_2019.pdf
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03.02. Licht und Finsternis

Erste Krümelkirche mit buntem Programm und vielen Teilnehmern

Zur ersten Krümelkirche, einem Gottesdienst für alle 0-5-Jährigen und ihre Familien sowie alle, denen das nicht auf den Keks geht, hatte die Ev. Johanneskirchengemeinde am 03. Februar eingeladen und gekommen waren rund 50 Kinder und Erwachsene.
 

Das Team um Stephanie Ott, Christine Papp und Pfarrer Stephan Da Re luden alle Teilnehmenden ein, sich mit einem Fingerabdruck zu verewigen, bevor gesungen und gebetet wurde. Inhaltlich ging es diesmal um den Dualismus zwischen Licht und Finsternis, der sich auch in der Geschichte von Nikodemus abbildete. Nikodemus beschließt, Jesus aufzusuchen, vom dem er schon viel gehört hat. In der Dunkelheit schleicht er sich zu Jesus, um von den anderen nicht erkannt zu werden. In der Begegnung mit ihm wird Nikodemus verwandelt. Er spürt, wie es hell wird in ihm, und fasst neuen Lebensmut.
Unterstrichen wurde die Geschichte durch einen Blindenparcours, bei dem die Kinder erfuhren, wie es ist, buchstäblich nichts zu sehen und wie im Dunkeln zu sein, sowie durch eine Bastelaktion, bei der Sternschnuppen mit Teelichtern und dem aufgedruckten Wort Jesu „Ich bin das Licht der Welt“ entstanden. Mit dem Vaterunser und der Bitte um Gottes Segen ging die erste Krümelkirche zu Ende.


Im Anschluss waren alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher zu Kaffee / Tee, Kakao und Kuchen eingeladen, wovon die Allermeisten Gebrauch machten. Da durfte dann auch gekrümelt werden.

13.01. Gottes Wort kehrt nicht leer zurück

Einführung von Julia Barthel und Birgit Schmidt 

In einem festlichen Gottesdienst wurden am 13.01.2019, dem 1. Sonntag nach Epiphanias, Julia Barthel und Birgit Schmidt in ihr Amt als Mitglieder des Kirchenvorstandes der Ev. Johanneskirchengemeinde eingeführt. Barthel und Schmidt waren zuvor vom Kirchenvorstand einstimmig nachberufen worden. 
In seiner Anrede in der gut besuchten Johanneskirche sagte Pfarrer Stephan Da Re, der die Einführung vornahm: „Wir sind dankbar, dass Sie sich in unserer Gemeinde engagieren und Ihren Beitrag dazu leisten möchten, die Gemeinde fit zu machen für die Zukunft. Als Kirche im 21. Jahrhundert stehen wir vor großen Herausforderungen. Der Gegenwind wird stärker. Und nichts von dem, was wir tun, ist mehr selbstverständlich.“ 
Vor dem Hintergrund eines Erstarkens populistischer Kräfte wies Da Re darauf hin, dass sich das Klima und die Kommunikation in unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahren erheblich verändert hätten. „Unsere Aufgabe als Kirche besteht heute mehr denn je darin, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden und an Gott zu erinnern, gerade jetzt“, so Da Re. Dies sei ein wichtiger Beitrag zu einer Gesellschaft, die von Frieden, Freiheit, Toleranz und Respekt geprägt sei. Den beiden Nachberufenen wünschte er Freude an ihrer Arbeit, Geduld und einen langen Atem sowie Gottes Geleit und Segen.
Mit den beiden Nachberufungen von Barthel und Schmidt besteht der Kirchenvorstand nun wieder aus zehn nichtordinierten Mitgliedern und erreicht damit die gemäß Gemeindegliederzahl entsprechende Größe. Den Vorsitz hat Pfarrer Stephan Da Re inne.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Mitfeiernden zum Kirchencafe eingeladen, das an jedem 2. Sonntag im Monat seine Pforten öffnet.

10.01. Abschied von Astrid Scheldt

Trauerfeier geprägt von Dank und vielen schönen Erinnerungen 

In einer bewegenden Trauerfeier haben Verwandte, Freunde, Schüler und Kollegen am 10. Januar von Astrid Scheldt Abschied genommen. Astrid Scheldt war 28 Jahre Organistin der Ev. Johanneskirchengemeinde. „Viele kannten sie von Kindesbeinen an und waren tief geschockt von der Nachricht ihres Todes“, so Pfarrer Stephan Da Re. „Astrid fehlt uns. Sie ist unersetzbar. Als Mensch und mit Blick auf ihr unermüdliches Engagement, das ihre Orgeldienste weit überstieg“, so Da Re weiter. Schon zu Beginn der Feier machte Da Re deutlich, dass alle Texte, Gebete und Lieder etwas mit Astrid Scheldt zu tun hätten, ob es nun der gemeinsam gebetete Psalm 139 oder das Lied „Du bist da“ seien.
Mehrere hundert Menschen hatten sich in der Trauerhalle des Südfriedhofs eingefunden, um Astrid Scheldt die letzte Ehre zu erweisen. Der einstündige Gottesdienst, in dem auch Nachrufe von Freunden und Weggefährten ihren Platz hatten, wurde musikalisch mit gestaltet von der Flötengruppe der Ev. Kreuzkirche, einer irischen Folk-Band sowie Manuel Pschorn an der Orgel. Harfe, Blumen, Kerzen und Fotos umrahmten die Urne. 
Die Urnenbeisetzung fand zu einem späteren Zeitpunkt im Friedwald Terra Verde statt.
Die „Joha“, wie die Gemeinde auch von Astrid genannt worden sei, werde die Erinnerung an Sie auf vielfältige Weise wachhalten, so Da Re.