24.12. Das Wort ward Fleisch

2 in 1“-Familiengottesdienst mit Krippenspiel an Heilig Abend 

15 Kinder und Jugendliche, darunter vier Konfirmandinnen und Konfirmanden, haben im Rahmen des „2 in 1“-Familiengottesdienstes an Heilig Abend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johanneskirche ein Krippenspiel aufgeführt. Das Krippenspiel, das aus der Feder von Astrid Scheldt stammte, stellte den Ruf der Engel in den Mittelpunkt, die den Hirten auf den Feldern von Bethlehem „Fürchtet euch nicht!“ zuriefen, als diese zunächst völlig verängstigt auf das Geschehen blickten. Wer genau hinhörte, der entdeckte in den Texten viele gesellschaftskritische Aspekte, die deutlich werden ließen, dass die Botschaft von Weihnachten und der Ruf der Engel zeitlos gültig sind.
In seiner Predigt griff Pfarrer Stephan Da Re diese Aspekte auf. Vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte der kleinen Stadt Bethlehem, ihrer biblischen Bedeutung und der Bedeutung ihres Namens („Brothaus“) verdeutlichte Da Re, dass die immerwährende Suche nach Wegen eines friedvollen Zusammenlebens so wichtig sei wie das tägliche Brot. „Die vielen negativen Nachrichten und die Rückschläge im eigenen Leben dürfen uns nicht entmutigen, für eine bessere und gerechtere Welt zu kämpfen, hier in unserer Stadt genauso wie in der Ferne“, so Da Re. Die Botschaft der Engel „Fürchtet euch nicht!“ gelte darum gerade auch uns heute.
Die Reihe der „2 in 1“-Familiengottesdienste wird am Ostersonntag (10 Uhr) fortgesetzt. Dann dreht sich alles um das Thema Taufe.

19.12. Gott verleiht Flügel

Weihnachtlicher Schulgottesdienst in der Johanneskirche

Wie es wäre, wenn man Flügel hätte - dieser Frage ging der diesjährige ökumenische Weihnachtsgottesdienst der Adalbert-Stifter-Grundschule in der ev. Johanneskirche nach, an dem rund 150 Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen haben. 
Der Gottesdienst, der von Gemeindereferentin Marion Lindemann, Sebastian Brantzen und Pfarrer Stephan Da Re sowie von Kindern aus den Religionskursen der 4. Klassen vorbereitet wurde, stellte die Botschaft der Engel in den Mittelpunkt, die den Hirten auf den Feldern vor der kleinen Stadt Bethlehem vor 2000 Jahren zuriefen: „Fürchtet euch nicht!“ 
In seiner Ansprache sagte Da Re, die Botschaft der Engel gelte auch heute noch. Wer ihr vertraue, der brauche gar keine Flügel mehr, weil Gott im übertragenen Sinne welche habe. „Gott ist für uns da, auch wenn wir es gar nicht merken. Wir brauchen nicht zu fliehen oder uns an einen anderen Ort zu träumen, sondern im Hier und Jetzt können und dürfen wir darauf vertrauen, dass wir unter Gottes Flügeln und in seinen Armen geborgen sind“, so Da Re.
Der Gottesdienst, zu dem die Schulleitung eingeladen hatte, wurde von Gabriel Heun an der Orgel kirchenmusikalisch begleitet. 
Am Ende erhielten alle Kinder und Erwachsenen eine Postkarte mit Engelsflügeln zur Erinnerung an den Gottesdienst.

18.12. Trauer um Astrid Scheldt

27.11. Konfirmandengruppe zu Besuch im Krematorium   

Weil der Tod zum Leben gehört.

 

Ein Besuch in einem Krematorium ist keine alltägliche Erfahrung. Dennoch haben sich einige Konfirmandinnen und Konfirmanden der ev. Johanneskirchengemeinde am vergangenen Dienstag (27.11.2018) vor dem Krematorium am Siegfriedring eingefunden, um sich über die Abläufe und die Technik zu informieren.

 

Die Idee dazu hatte Pfarrer Stephan Da Re. "Der Tod gehört zum Leben, und die Auseinandersetzung mit Fragen des Lebens und Sterbens ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konfi-Kurses. Nach einem Konfi-Tag zum Thema haben wir uns entschieden, dieses Angebot außerhalb unseres Jahresplans zusätzlich mit ins Programm zu nehmen." Umso erfreulicher, dass immerhin knapp ein Drittel aller Konfirmandinnen und Konfirmanden trotz des schwierigen Themas und im Anschluss an einen umfangreichen Schultag daran teilgenommen haben.


Unter der fachkundigen Leitung von Boris Vogler, Inhaber des Bestattungsinstituts mit gleichem Namen und einer der Betreiber des Krematoriums, erfuhren die Jugendlichen  nicht nur etwas über dessen Arbeit, sondern auch über Voglers eigene Haltung zum Leben und zum Sterben. Dabei zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch einige Eltern und Teamer, als interessiert und neugierig. "Wir sind sehr dankbar für diese nicht alltägliche Erkundung und die damit verbundenen Erfahrungen und Eindrücke, die sicher nachwirken werden", so Da Re.
Am Ende war klar, dass ein Krematorium ein ungewöhnlicher Ort sein mag, aber keiner, vor dem man sich fürchten müsste.   

02.11. Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen des Wandernden Friedensgebets

„Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen“ (Psalm 85)

 

Zu einem Ökumenischen Gottesdienst hatten die Ev. Johanneskirchengemeinde und die Kath. Kirchengemeinde St. Michael am 02. November eingeladen. „Dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ (Psalm 85), lautete das Motto des Gottesdienstes, in dem u.a. des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und des Beginns des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren gedacht wurde.
In seiner Predigt sagte Stephan Da Re, dass Umkehr und Versöhnung möglich seien. Das zeigten die Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg, wo aus Feinden Freunde geworden seien. Das neue Europa gelte es zu schützen und zu verteidigen gegen jede Form von Hass und Unterdrückung, so Da Re weiter. Da Re: „Gottes Auftrag an uns ist es, Frieden in die Welt zu bringen - durch Begegnung der Kulturen und Menschen, ziviler Konfliktlösungen und Rüstungsbegrenzung, durch gegenseitige Ermutigung und Friedenserziehung.“
Der Gottesdienst fand statt im Rahmen des Wandernden Friedensgebets, das sich über einen Monat hinweg wie ein Band über Wiesbaden legt, indem an jedem Tag an einem anderen Ort für den Frieden gebetet wurde. An ihm waren Frauen und Männer aus den beiden Gemeinden beteiligt, die im Arbeitskreis Ökumene zusammenkommen.

30.09. „2 in 1“-Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Am Erntedankfest fand zum dritten Mal der „2 in 1“-Familiengottesdienst statt. Diesmal drehte sich alles um das Thema Schöpfung. Mit Hilfe kindgerechter Lieder, Texte und Methoden erfuhren die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher einiges über Gottes Handeln am Anfang der Welt und seinen Auftrag an uns Menschen, die Erde, auf der wir leben, zu schützen und zu bewahren. Lieder wie das schon bekannte „Lasst uns miteinander“ und ein Israelisches Regenlied luden dazu ein, kräftig mit zu singen und mit zu klatschen. Die gemeinsame Feier des Abendmahls rundeten den Gottesdienst ab. Es wurde deutlich: Gott hält die Welt in seiner Hand, aber jede und jeder einzelne von uns hat den Auftrag und die Aufgabe, verantwortungsvoll mit dem umzugehen, was Gott uns überlassen hat.
Der nächste „2 in 1“-Familiengottesdienst findet an Heilig Abend statt und beginnt um 15.00 Uhr. Dann stehen weihnachtliche Lieder und ein Krippenspiel im Mittelpunkt.

19.08. Ihr seid das Salz der Erde

Gemeindefest in der Joha am 19. August 

 
Am 19. August haben wir bei strahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen gemeinsam mit unserer Kita das Gemeindefest gefeiert.
 
Am Sonntagmorgen begann das Fest mit einem feierlichen Gottesdienst in der gut besuchten Kirche. Mit den Liedern „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ und „Wenn einer sagt -Kindermutmachlied“ haben die Kita-Kinder ihren Teil zum Gottesdienst beigetragen.
 
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde“. Zu diesem Thema bekam jedes Kind von Pfarrer Stephan Da Re einen kleinen Salzstreuer geschenkt, den die Kinder mit Salz füllen konnten. Zusätzlich wurde das Thema in einer gemeinsamen Bildersuche aufgegriffen. Im Anschluss wurde auf dem Vorplatz gegrillt, es gab Salate und Getränke, später Kaffee und Kuchen. Ein Höhepunkt für die Kinder war der Auftritt eines Zauberers, der interessante Tricks zeigte und die Kinder zum Mitmachen einlud. Zusätzlich gab es Kinderschminken und viele Spielangebote. Am Nachmittag trat der Flötenchor der Kreuzkirche auf, nach dem kleinen Konzert konnte man noch altertümliche Tänze lernen. Mit einer Andacht haben wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen.
 
Viele helfende Hände aus Gemeinde und Kita haben mit großem Engagement ein tolles Fest für Jung und Alt ausgerichtet, trotz des sehr heißen Wetters und ein paar anfänglichen Organisationsproblemen unter anderem am Grill, haben wir alle ein sehr schönes Gemeindefest erleben dürfen, an das wir in den nächsten Jahren anknüpfen können. Allen ein ganz herzliches Dankeschön für diesen schönen Tag!

07.08. Auf der grünen Wiese und im finsteren Tal

Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst zu Psalm 23

Einen Ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche St. Michael feierten am 07. August alle Kinder, die in diesem Jahr in der Adalbert-Stifter-Schule eingeschult wurden, sowie ihre Familien und Freunde.

 

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der von Gemeindereferentin Marion Lindemann und Pfarrer Stephan Da Re gestaltet wurde, standen der Psalm 23, der von den Kindern und ihren Familien mit Bewegungen gebetet wurde, sowie viele fröhliche Lieder, die diesen besonderen Tag musikalisch umrahmten.

 

In ihrer Predigt wünschte Marion Lindemann allen Kindern Gottes Weggeleit und Segen. „Gott ist immer bei euch, auch in der Schule. Dort werdet ihr hoffentlich viele schöne Erfahrungen machen und viele neue Freunde finden. Aber auch dann, wenn ihr euch über etwas geärgert habt und traurig seid, ist Gott da. Ihm könnt ihr euch anvertrauen. Er gibt euch Kraft und hat immer ein offenes Ohr“, so Lindemann. Mit den Fürbitten, die von älteren Kindern vorbereitet und vorgetragen wurden, und der Bitte um Gottes Segen ging der Gottesdienst zu Ende.

 

Durch die zu einem Dach geformten Arme der älteren Kinder zogen die Schulanfängerinnen und -anfänger aus der Kirche aus. Als kleines Geschenk erhielten alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes eine Postkarte mit Texten und Bildern aus Psalm 23.
 

15.07. Einfach mal Danke sagen

Pfarrer Stephan Da Re schreibt Briefe an 20-30-Jährige

Post von ihrer Kirchengemeinde bekommen in diesen Tagen alle Mitglieder zwischen 20 und 30 Jahren der Ev. Johanneskirchengemeinde im Wiesbadener Weidenborn. Die Idee zu der Aktion hatte Pfarrer Stephan Da Re.


Der Weidenborn ist ein Stadtteil im Wandel. Viele Menschen, die seit Jahrzehnten hier wohnen, haben aufgrund der vielen baulichen Veränderungen das Gefühl, ein Stück ihrer Heimat verloren zu haben. Andere, die neu zugezogen sind, sind auf der Suche nach einer neuen Heimat. „Das stellt auch uns als Kirchengemeinde vor große Herausforderungen. Mit unseren neuen Gebäuden und den neuen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen suchen auch wir nach einem (neuen) Ort im Stadtteil“, so Da Re. Da sei es besonders wichtig, den 20-30-Jährigen - und allen anderen - für ihre Kirchenmitgliedschaft zu danken. Denn auf diese Weise unterstützten sie die vielfältige Arbeit der Johannesgemeinde, die selbst Heimat für die Menschen sein oder werden wolle, so Da Re weiter.


Auch an anderen Stellen sucht der Pfarrer den Kontakt zu seiner Gemeinde. So lädt er viermal im Jahr alle Kinder zwischen 0 und 10 Jahren und deren Familien in einem persönlichen Brief zum „2 in 1“-Familiengottesdienst ein, feiert Tauferinnerungsgottesdienste mit 5-Jährigen und besucht seine Gemeindeglieder nicht erst ab 70 Jahren, sondern gratuliert auch zum 18., 40. und 50. Geburtstag. Da Re: „In diesen Lebensphasen steckt das Leben häufig voller Umbrüche und offener Fragen. Mich interessiert, wie Menschen diese Übergänge meistern, und biete selbst Gespräche und Unterstützung an, ohne die Menschen zu vereinnahmen.“
Das gelte auch mit Blick auf die vielen Ehrenamtlichen in der Gemeinde, die Besuche machen, Gemeindebriefe austragen, den Seniorenkreis leiten, Gottesdienste mitgestalten, als Mitglied des Kirchenvorstandes die Gemeinde leiten oder für eines der vielen Feste Kuchen backen und sich um die Organisation kümmern. Jede und jeder entscheide selbst, in welchem Maß er sich engagiere und sich in die Gemeinschaft einbringe. Einmal im Jahr lädt die Gemeinde alle Ehrenamtlichen zu einem Helferfest ein und sagt auch ihnen DANKE, „denn ohne ihre Unterstützung wäre vieles nicht möglich“, so Da Re.


Am wichtigsten sei ihm aber das mit den Briefen, Besuchen und Festen verbundene Signal „Du bist bei uns herzlich willkommen“.

17.06. Tauferinnerungsgottesdienst

Tauferinnerungsgottesdienst für 5-Jährige 
Name - Wasser - Segen - Licht 

Besondere, anlassbezogene Gottesdienste spielen in der ev. Johannesgemeinde eine große Rolle. Aus diesem Grund hatte die Kirchengemeinde am 17. Juni zu einem Tauferinnerungsgottesdienst für 5-Jährige eingeladen. In einer munteren Feier mit vielen fröhlichen Liedern und altersgerechten Texten wurden die Kinder an ihre Taufe erinnert und persönlich gesegnet. Das Wasser der Taufe und das Licht der mitgebrachten Taufkerzen erinnerten sie an das Versprechen, das Gott ihnen in der Taufe gegeben hat: immer für sie da zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten. "Dieses Versprechen macht stark. Wenn ich Gott an meiner Seite weiß, kann ich auch finstere Täler sicher durchschreiten", so Pfarrer Stephan Da Re. 
Neben der persönlichen Tauferinnerung stand die neutestamentliche Erzählung von der Kindersegnung Jesu im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Da Re: "Jesus will, dass die Kinder zu ihm kommen. Er sagt, dass ihnen das Reich Gottes gehört. Von den Kindern können wir Erwachsenen lernen, uns unbefangen und voller Neugier mit Fragen der Bibel und des Glaubens auseinanderzusetzen. Nicht allein deshalb ist es wichtig, dass Kinder und Erwachsene miteinander im Gespräch sind und bleiben und wir voneinander lernen." 
Im Rahmen einer Aktion hatten die Gottesdienstbesucherinnnen und -besucher die Gelegenheit, gute Wünsche für die 5-Jährigen aufzuschreiben, die ihnen in den darauffolgenden Tagen überbracht wurden.

16.06.2018 Musikalisches Wochenende

 

Die Psalmen und keltische Lieder im Mittelpunkt -

Musikalisches Wochenende in der Ev. Johanneskirchengemeinde Wiesbaden 

 

Zu zwei außergewöhnlichen musikalischen Veranstaltungen hatte die Ev. Johanneskirchengemeinde am 15. und 16. Juni n die Johanneskirche eingeladen. 

Am ersten Abend führte Kirchenmusikerin Astrid Scheldt im Rahmen einer musikalischen Reise in den Psalter ein. Bei den Psalmen handelt es sich um eine Sammlung von Gebeten im Alten Testament, die ursprünglich gesungen wurden und in denen die Menschen des ersten vorchristlichen Jahrtausends ihren Dank, ihre Bitten, ihre Klagen und ihr Lob vor Gott brachten. Unter dem Motto „Ich will dem Herrn singen mein Leben lang“ erfuhren die Besucherinnen und Besucher etwas über den ursprünglichen Sitz im Leben und die Bedeutung der Psalmen heute. Sie sind Zwiesprache mit Gott, in denen der Beter alle Emotionen zur Geltung bringen darf. Ihre eindrücklichen Bilder laden dazu ein, sich in ihnen wiederzufinden und sich ihre Worte zu leihen, wenn eigene Worte fehlen. Das Evangelische Gesangbuch enthält viele alte und neue Psalmvertonungen, die im weiteren Verlauf des Abends erklungen sind: "Wohl denen die da wandeln", "Ein feste Burg" oder "Du meine Seele singe" sind nur einige der Lieder, die Astrid Scheldt angestimmt und die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  gesungen haben.

Am darauffolgenden Abend lud Astrid Scheldt zu einer Reise ins sagenhafte Irland ein. Für diesen Abend stand das keltische Kleeblatt Pate. Die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, den Klängen der keltischen Harfe zu lauschen, und zu erleben, wie in den alten Liedern Geschichten von Sehnsucht und Liebe, aber auch echte irische Typen lebendig werden.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen war frei, Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit waren willkommen.

03.06.2018 Jugendkirchentag in Weilburg

Jugendkirchentag in Weilburg mit 4000 jungen Menschen zu Ende gegangen - 

Steigendes Bedürfnis nach Spiritualität 

Zum neunten Mal fand von Fronleichnam bis zum vergangenen Sonntag (03.06.) der Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) statt. Rund 4000 Jugendliche sind diesmal nach Weilburg gekommen, wo sie ein buntes Programm mit gut 250 Veranstaltungen erwartete. Auch wieder mit dabei war der Wiesbadener Pfarrer der Ev. Johanneskirchengemeinde Stephan Da Re mit einem achtköpfigen Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Da Re, der in den vergangenen fünf Jahren als Theologischer Jugendbildungsreferent der EKHN tätig war, ist immer wieder begeistert von der einzigartigen Atmosphäre bei dem deutschlandweit einmaligen Großevent. Nach Darmstadt (2014) und Offenbach (2016) hat er auch diesmal wieder gemeinsam mit der Band freiRAUM jugendgemäße Gottesdienste gestaltet.

Beim Abendsegen am ersten Tag, den er gemeinsam mit Frank Daxer, Stadtjugendreferent in Frankfurt, vorbereitet hat und an dem mehr als eintausend Jugendliche teilgenommen haben, spielten Gebete, Kerzenschein und der Segen eine besondere Rolle. Höhepunkte waren der von Daxer eigens für diesen Anlass getextete und komponierte Liedruf „An deiner Seite steh ich im Licht“ und das bekannte Lied „Der Mond ist aufgegangen“, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende gemeinsam sangen und sie berührt in die Nacht entließ.

Ein Novum auf dem Jugendkirchentag waren die Gottesdienste für Jugendliche 16+ und Teamer. So stand der Gottesdienst, der am zweiten Abend in der Weilburger Schlosskirche gefeiert wurde, unter der provokanten Überschrift „Ich bin getauft - na und?“. „Wir haben uns für diesen Gottesdienst von der Einsicht leiten lassen, dass die Taufe im Leben vieler Menschen keine große Rolle spielt“, so Da Re. Grund genug, an die eigene Taufe zu erinnern und sie zu erneuern. So hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, im Rahmen einer Lichtfeier Kerzen zu entzünden und so symbolisch das Licht der Auferstehung erstrahlen zu lassen. Mit dem Wasser der Taufe wurden alle, die das wollten, mit einem Kreuz auf der Stirn oder Hand gesegnet.

In der Gute-Nacht-Kirche später am Abend stand sodann ein eher unübliches und schwieriges Thema auf dem Programm: „Tod - und was dann? Auf ins himmlische Jerusalem!“ „Wir wollten auch solchen Themen Raum geben. Obwohl wir alle sterblich sind, verschwenden die meisten Menschen keinen Gedanken an ihre eigene Vergänglichkeit“, so Daxer. „Dabei leben Menschen, die den Tod vor Augen haben, besonders intensiv, seien es Extremsportler oder Sterbenskranke“, ergänzt Da Re. Indes war die Stimmung während des Gottesdienstes keineswegs düster, sind sich die Veranstalter einig. Fröhliche Lieder und biblische Hoffnungstexte machten die Gute-Nacht-Kirche zu einer Feier des Lebens. Gegen Ende hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Kerzen anzuzünden und Gebete aufzuschreiben, die am darauffolgenden Abend gebetet und vor Gott gebracht wurden.

Um Wachteln und Manna und den biblischen Referenztext aus dem Alten Testament ging es am Samstag-Abend in der Weilburger Schlosskirche. „Gestärkt werden, gesegnet sein“, lautete das Motto. Da Re: „Die gemeinsame Feier des Abendmahls machte diesen Gottesdienst zu einem ganz besonderen Erlebnis!“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten gespürt, wie sehr sie miteinander und untereinander verbunden seien, so Da Re weiter. 

„I read, I went, I met“ - unter dieser Überschrift stand die Gute-Nacht-Kirche, mit der dieser letzte Abend des Jugendkirchentages kurz vor Mitternacht endete. So bekamen die Jugendlichen die Möglichkeit, noch einmal auf die vergangenen Tage zurückzublicken und die guten Erinnerungen wie einen Schatz zu bewahren, der sie in schlechten Zeiten trägt und stärkt. Dazu schrieben sie ihre Erinnerungen auf Plakate, notierten gute Wünsche für einen Mensch, dem sie in der Stadt an der Lahn begegnet sind, und bekamen einen persönlichen Segen zugesprochen. 

Für Stella Berker und Julian Kompa von der Band freiRAUM, die diesen und alle anderen Gottesdienste musikalisch gestalteten, stand am Ende fest: „In allen Gottesdiensten und Veranstaltungen haben wir gespürt, wie groß das Bedürfnis der Jugendlichen nach Spiritualität ist. Sie sind auf der Suche: nach tragenden Beziehungen, nach verbindlichen Werten und nach Gott. Der Jugendkirchentag ist ein guter Ort, um manches davon zu finden.“ 

Insgesamt haben rund 1600 Jugendliche die vier Gottesdienste in der Weilburger Schlosskirche und den Abendsegen besucht, so die Programmverantwortlichen.

Der Jugendkirchentag der EKHN findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten im Kirchengebiet der EKHN statt. 2020 gastiert er in Wiesbaden.

23.05.2018 Mit brennendem Herzen - ökumenischer Gottesdienst

„Mit brennendem Herzen?!“ -
Christen im Weidenborn feiern Ökumenischen Gottesdienst

„Mit brennendem Herzen?!“ - Unter diesem Motto haben die Ev. Johanneskirchengemeinde und die Kath. Kirchengemeinde St. Michael am 23. Mai einen gemeinsamen Gottesdienst gefeiert.

„Wir tun dies ökumenisch, knüpfen an an das, was uns schon früher wichtig war, und brechen doch neu auf. Es ist der Wille, gemeinsam der Stadt Bestes zu suchen, der sich u.a. in diesem Gottesdienst abbildet“, so Pfarrer Stephan Da Re von der Ev. Johanneskirchengemeinde.

Michael Dries von der Kath. Kirchengemeinde St. Michael ergänzt: „Mit brennendem Herzen sind wir unterwegs in der Welt und mit Gott. Wir begleiten die Emmausjünger, deren Herz brannte, als sie dem Auferstandenen begegneten, der ihnen Schrift und Leben deutete. Was die Emmausjünger uns heute sagen können, auch darum geht es in diesem Gottesdienst.“

Neben Lesungen, Liedern und Gebeten aus katholischer und evangelischer Tradition wurde auch an die eigene Taufe erinnert - so hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen und machten davon zahlreich Gebrauch.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, noch etwas zusammenzubleiben und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.


Die Predigt von Pfarrer Stephan Da Re hier m Wortlaut:

Predigt zum ökumenischen Gottesdienst - Mit brennendem Herzen
Predigt_ökumenischerGottesdienst_2018052[...]
PDF-Dokument [38.4 KB]

19.05. Gottesdienst zur Pfingstnacht

Der Taube auf der Spur 
Anglikanische Kirche St. Augustines und Ev. Johanneskirchengemeinde feiern gemeinsam die Pfingstnacht 

Nachdem die Feier der Heiligen Nacht und Osternächte vielerorts bereits eine langjährige Tradition besitzen, findet zunehmend die Gestaltung einer Pfingstnacht bei Gemeinden Interesse. „Menschen nehmen die Möglichkeit wahr, zu ungewohnten Zeiten vertraute und fremde Räume neu zu entdecken“, so Pfarrer Stephan Da Re, in dessen Gemeinde, der Ev. Johanneskirchengemeinde im Wiesbadener Stadtteil Weidenborn, in diesem Jahr die Pfingstnacht gefeiert wurde. „War das Pfingstfest, verglichen mit Weihnachten und Ostern, im kirchlichen und öffentlichen Bewusstsein eher unbedeutend, so wird zunehmend das konfessionell oder religiös nicht eingeengte Thema ‚Geist‘ als herausforderndes spirituelles Thema wiederentdeckt“, so Da Re weiter. 

Nur einer von mehreren Gründen, weshalb von Anfang an die Anglikanische Kirche St. Augustines, deren historisches Kirchengebäude unweit der Wilhelmstraße viele Menschen von außen kennen, mit im Boot war. „Pfingsten ist auch der Geburtstag der Kirche! Daher ist es mehr als angebracht, die Pfingstnacht in ökumenischer Gemeinschaft zu feiern und dabei auch zum Abendmahl gemeinsam einzuladen“, so Reverend Christopher Easthill.

Der ökumenische Gedanke, der Länder und Völker übergreift, kam auch in der Mehrsprachigkeit (dt./engl.) zum Ausdruck, so die Initiatoren. Aber auch ohne Kenntnis der jeweils anderen Sprache konnte man dem Gottesdienst dank eines Lied- und Textblattes, auf dem nahezu alle Texte übersetzt wurden, problemlos folgen.

Neben Lesungen, Liedern und Gebeten aus anglikanischer und evangelischer Traditionen spielte Kerzenlicht im Gottesdienst eine besondere Rolle. Neben der Feier des Abendmahls wurde auch an die eigene Taufe erinnert - so hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher zu Erdbeeren und Sekt eingeladen, deren Farbe bzw. Prickeln auch etwas vom Pfingstfest zum Ausdruck bringt.

17.04.2018 Mitarbeiterausflug

Identität stiften und Gemeinschaft stärken 
Mitarbeiterausflug zum ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg

Weil es richtig und wichtig ist, von Zeit zu Zeit die Arbeit zu unterbrechen und als Team zusammenzuwachsen, hat Pfarrer Stephan Da Re das Kollegium der Johanneskirchengemeinde am 17. April zu einem selbst organisierten Mitarbeiterausflug eingeladen.

Nach einer Andacht, in deren Mittelpunkt die Emmausgeschichte (Lukas 24) stand, und einem gemeinsamen Frühstück ging die Fahrt mit dem RegionalExpress zum Mainzer Hauptbahnhof und von dort weiter mit der Mainzelbahn bis zum ZDF auf dem Lerchenberg. Im Rahmen einer 90-minütigen Führung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Blick in verschiedene Fernsehstudios, die Regie und den Fernsehgarten werfen. Eine Dokumentation über einen Nachrichten-Tag beim heute journal bildete den Abschluss der Führung. Nachdem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kita und Gemeinde beim Mittagessen im ZDF-Casino gestärkt hatten, begann die Heimreise.

Ein schöner Tag bei bestem Wetter, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

25.03.2018 Jubelkonfirmation

12 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters feierten ihre Jubelkonfirmation 

An Palmsonntag (25. März) haben 12 Frauen und Männer in einem feierlichen Gottesdienst ihrer Konfirmation vor 25, 50, 60, 65 und 70 Jahren gedacht. 

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Stephan Da Re an wichtige Ereignisse in den zurückliegenden Jahren und im Leben der Jubilare sowie an das Versprechen, das Gott den Menschen in der Taufe gibt. Im Rahmen einer Segenshandlung wurde dieses Versprechen erneuert und für die Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen erbeten.

Mit der gemeinsamen Feier des Abendmahls, an dem auch Familienangehörige teilnahmen, und der Überreichung von Urkunden und symbolischen Geschenken ging der Gottesdienst zu Ende.

23.03.2018 Dankesfest für MitarbeiterInnen

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“
Johanneskirchengemeinde dankt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 

Zu einem Dankesfest für alle ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die ev. Johanneskirchengemeinde eingeladen und gekommen waren rund 40 Personen.

In einem feierlichen Gottesdienst dankte Pfarrer Stephan Da Re den Anwesenden für ihre Unterstützung und Mitarbeit, ohne deren Engagement eine Gemeinde nach evangelischem Verständnis nicht denkbar sei. Nur durch die Mitarbeit vieler Menschen werde die Gemeinde zu dem, was sie ist: eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Milieus eine Heimat finden könnten. Zugleich wies Da Re auf die Herausforderungen hin, vor denen die Gemeinde stehe. Die Veränderungen im Stadtteil machten auch vor der Gemeinde nicht Halt. Daher sei es notwendig, auch neue und unkonventionelle Wege zu gehen, und Dinge auszuprobieren, ohne genau zu wissen, ob sie erfolgreich seien.

Der gesellige Abend im Anschluss an den Gottesdienst, der von Astrid und Ulrike Scheldt musikalisch begleitet wurde, war geprägt von leckeren Speisen und Getränken sowie unterhaltsamen Gesprächen.

18.02.2018 Einführungsgottesdienst Pfr. Da Re

Am  18.02.2018 ist unser neuer Pfarrer Stephan Da Re feierlich in sein Amt eingefürht worden.

Die Predigt zur Einführung hält Pfarrer Da Re als Dialogpredigt zusammen mit dem katholischen Priester Joachim Wichmann, einem langjährigem Freund und Wegbegleiter von Stephan Da Re. 

Die Schwerpunkte setzt Pfarrer Da Re auf Heimat, Vernetzung und gemeinsame Verbundenheit über Konfessionsgrenzen hinweg.

Der gesamte Predigt kann hier heruntergeladen werden.

Dialogpredigt zur Einführung von Pfarrer Da Re
Einführung - Dialogpredigt.pdf
PDF-Dokument [55.3 KB]

04.02.2018 Spürbar Sonntag

Seit 01.02.2018 ist unsere Pfarstelle mit unserem neuem Pfarrer Herrn Stephan Da Re wieder besetzt.

 

Den "Spürbar Sonntag" Gottesdienst am 04.02.2018 haben wir zum Anlass genommen, um uns bei allen zu bedanken, die während der Vakanzzeit unsere Gottesdienste gehalten haben.

 

 

Von dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die sehr schönen Gottesdienste während der Vakanzzeit.