„Spürbar Sonntag“ am 9. Oktober

 

Unter dem Motto „Spürbar Sonntag“ luden die evangelischen Gemeinden in Wiesbaden am Sonntag, 9. Oktober, besonders zum Gottesdienst ein.

Kern der gemeinsamen Aktion war die persönliche Einladung zum Gottesdienst nach dem Prinzip: „Inviting someone you know to something you love“ – „Jemanden, den man kennt, zu etwas einladen, was man liebt“.

Wir nahmen deswegen am 9. Oktober Verwandte, Freunde oder Nachbarn mit in die Kirche, zeigten, wie berührend, erfüllend und bereichernd es sein kann, miteinander Gottesdienst zu feiern.

Die Idee, gezielt Menschen zum Gottesdienst einzuladen, stammt aus England. Seit mehreren Jahren werden dort sehr erfolgreich die „Back to Church-Sundays“ gefeiert. Nach Angaben der EKD haben in Großbritannien pro Jahr schätzungsweise rund 77.000 Menschen zusätzlich einen Gottesdienst besucht. In der EKHN war Wiesbaden das erste Dekanat, das sich unter dem Motto „Spürbar Sonntag“ sich der Back-to-Church-Kampagne anschloss. Auch die Joha war dabei.

 

Kulturfest im Hasengarten am 10. September 2016

 

Für viele Junge und Alte in unserem Viertel ist es eine feste Institution: das Kulturfest im Hasengarten auf dem Schulhof der Adalbert-Stifter-Schule. Es war 2016 am Samstag, 10. September, mit Musik, internationalen Spezialitäten, Kaffee und Kuchen und Spielen für Kinder. Eine gute Gelegeneheit, Menschen aus unserem Stadtteil kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Nacht der Kirchen am 2. September 2016

 

Am ersten Freitag im September laden die Wiesbadener Gemeinden regelmäßig jedes Jahr wieder ein zur "Nacht der Kirchen". Neben den großen Innenstadtkirchen beteiligten sich in diesem Jahr die evangelischen und katholischen Gemeinden im Nordosten: Sonnenberg, Auringen, Medenbach (Autobahnkirche), Naurod und Wildsachsen.

Kinder-Kirchensamstag am 9.Juli 2016

14 Kinder und 4 Erwachsene haben am Samstag den 9.Juli 2016  die Natur in unserem Viertel entdeckt. Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem alten Lied:“Geh aus mein Herz und suche Freud“ haben die Kinder auf dem Südfriedhof „Natur“ fotografiert. Nachfolgend einige Beispiele.

 

Nach dem Betrachten der Bilder und dem Einpflanzen einer Prunkbohne für Zuhause, war der schöne Vormittag schon zu Ende.

Gemeindefest am 25./26. Juni 2016

Viel Freude für Alt und Jung: „Keiner ist allein“

 

Die Johanneskirchengemeinde hat Gemeindefest gefeiert! Nach längerer „Abstinenz“ gab es bei uns in der Gemeinde mal wieder ein „richtiges Gemeindefest“ – vor allem deswegen, weil wir dieses Jahr das erste Gemeindefest in unserer neuen Kirche und dem neuen Gemeindezentrum gefeiert haben.

 

Petrus hatte auch ein Auge auf uns: Trotz der vielen Niederschläge der letzten Woche sind wir von Regen verschont geblieben.

 

Am Samstagabend spielte die Gruppe „Coasted“ in unserer Kirche und am Sonntag ging es dann richtig rund in und um unser Gemeindezentrum:  In einem feierlichen Gottesdienst wurde Johann Volbracht getauft, die Kindergarten- und Hortkinder präsentierten ihre Lieder rund um unser gemeinsames EKHN-Motto „Keiner ist allein“.

 

Beispielhaft für uns alle erklärten Gemeindeglieder aus den Kinder- und Jugendgruppen, aus dem Kirchenvorstand und der Generation der Älteren der versammelten Gemeinde, wer zu ihnen gehört und warum sie nicht alleine sind.

 

Wir Zuhörenden konnten uns Gedanken um die eigenen Freunde, Bekannten und Familienmitglieder machen und wie gut es tut, nicht allein zu sein, wenn Unterstützung und Solidarität gebraucht werden.

 

Nach dem Gottesdienst wandelte sich unsere Kirche rasch in einen großen Kinderspielplatz, die Stühle verschwanden und farbenfrohe Utensilien und Kinder füllten die Kirche.

 

Währenddessen gab es draußen bereits angeregte Gespräche bei Kaffee und Kuchen, Würstchen, Steaks, Salaten und kühlen Getränken. Alt und Jung kamen ins Gespräch. Der Mittag verlief in entspannter Gemeinschaft.

 

Der große Dank für ein gelungenes Fest gilt allen Helferinnen und Helfern, den Haupt- und Nebenamtlichen und insbesondere denjenigen, die uns mit einer Kuchen- und/ oder Salatspende kulinarisch unterstützt haben.

 

Es war ein schönes Fest!

Gut angenommen und gerne fortgesetzt - immer mittwochs!

derzeit Sommerpause bis Anfang September

... und da ist ganz schön was los!

Seminarabende in der Passionszeit

Im Leben der Tod - im Tod das Leben

Im Leben der Tod - im Tod das Leben

 

Ob wir es wollen oder nicht: Wir alle sind bereits in unserem Leben mit dem Sterben und dem Tod konfrontiert. Schon als Kinder haben wir um ein Tier getrauert oder miterlebt, dass Verwandte gestorben waren.

 

Tod und Abschied gehören zu unserem Leben dazu. Und manches Mal beginnt dieser Abschied schon weit vor dem Tod - dann, wenn ein bisher vertrauter Mensch uns fremd wird durch Demenz oder wenn eine unheilbare Krankheit immer weiter fortschreitet.

 

Gleichzeitig können uns Abschied und Trauer einen ganz neuen und tiefen Blick auf das Leben öffnen. Auch die Vorbereitung einer Bestattung und eine Trauerfeier können voller Leben sein. Auch in der Begleitung dementer oder sterbender Menschen gibt es oft kostbare und beglückende Momente.

 

Die drei Abende in der Passionszeit sollen uns Mut machen, auch den Abschied und den Tod bewusst mit hinein zu nehmen in unser Leben.

 

Eine Bestatterin, eine Pfarrerin in der Alten-Seelsorge, ein Seelsorger in der Seniorenpastoral und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Begleitung Sterbender werden uns Ein­blick geben in ihre Arbeit und uns helfen, über unsere Vor­stellungen, Gedanken und Fragen ins Gespräch zu kommen.

 

Die Abende beginnen mit einer Viertelstunde zum Ankom­men. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich. (Eva-Maria Spinola)

 

Themen der Abende:

 

Donnerstag, 3. März 2016, 19.45 Uhr

"Wenn der Tod in unser Haus kommt"

Gedanken zum Abschied von Verstorbenen,

zu Trauerfeier und Beisetzung

mit Stefanie Jost, Bestatterin

 

 

 

Donnerstag, 10. März 2016, 19.45 Uhr

"Ich kenne dich nicht (mehr)"

Gedanken zur Begleitung von Menschen mit Demenz

mit Claudia Vetter-Jung, Alten-Seelsorgerin

und Stephan Hoffmann, Seelsorger in der

Seniorenpastoral

 

 

 

Donnerstag, 17. März 2016, 19.45 Uhr

"Das Sterben fürchte ich, nicht den Tod"

Gedanken zur Begleitung Kranker in ihrem

letzten Lebensabschnitt

mit Dr. Andrea Härtling, Ehrenamtliche Mit­arbeiterin im Hospiz-Dienst 

 

Passionsandachten 2016 am Donnerstagabend um 19h

Kindersamstag (5. März 2016)

In Kuba gibt es nicht nur  Tabak und Bananen

 

20 Kinder und 4 Mitarbeitende haben am Samstag , den 5. März in der Johanneskirche gemeinsam gefrühstückt, viele Bilder über Kuba geschaut, spanische Worte gelernt, getanzt, exotische Früchte probiert und viel gemalt und gebastelt.

 

So entstanden viele Rasseln, zwei Dominospiele mit Tieren und Alltagsgegenständen, die jetzt beim Begegnungscafé beim Deutschlernen helfen und natürlich wurde auch der Tocoroco, der Nationalvogel Kubas , gemalt und beklebt.

 

Ingrid Seiler, Gemeindepädagogin

Begegnungscafé am Mittwochnachmittag ab 10. Februar 2016

Der erste Eindruck nach dem 17.2.2016:

 

Liebe Mithelfende und vielleicht Interessierte,
erst dachten wir beim Begegnungscafé, es käme keiner. Aber dann ging es ganz schnell, und das Gemeindehaus füllte sich zunächst mit ungefähr 10 Erwachsenen und um die 20 Kindern (geschätzt 3-16 Jahre alt) aus den Flüchtlingshäusern in der Brunhildenstraße.

Gerade die Kinder holten immer noch neue Kinder nach. (Sie brachten unseren Handzettel mit wie eine Eintrittskarte!) Und es schien ganz so, als sei Bewegung und Toben das, was ihnen am meisten fehlt.


Bei den Erwachsenen war die dringendste Bitte "Können wir hier Deutsch lernen?" Wir wollen schauen, wie wir das hinbekommen, dass wir vielleicht in einem Raum mittwochs während der Café-Zeit mit Interessierten Deutsch üben.

Mehrere ältere Kinder bräuchten Busfahrkarten oder ein Fahrrad für den sehr langen Schulweg.

Ja, in der nächsten Woche kommen vielleicht - bestimmt noch mehr! So können wir alle helfenden Hände, Ohren, Münder und vor allem Herzen gut gebrauchen. Menschen, die einfach da sind und sich mit den Menschen aus Syrien, Irak und Algerien irgendwie zu verständigen versuchen (Heute war niemand von uns da, der Französich konnte.), gerne auch auf Deutsch. Menschen, die bei der Bewirtung helfen. Menschen, die Lust haben mit den Kindern zusammen zu sein und mit ihnen zu spielen. Menschen, die helfen beim Erlernen erster deutscher Worte.

Bei allem hohem Geräuschpegel war heute eine sehr schöne Stimmung im Haus. Danke allen, die dabei mitgeholfen haben!

Herzliche Grüße
Eva-Maria Spinola

Kids of Rainbow (24. Januar 2016)