Herzlich Willkommen in der Johanneskirchengemeinde

Corona

„In Demut achte eine den anderen höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das seine, sondern auf das, was dem andern dient.“ So heißt es im Philipperbrief.


Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen, der Empfehlungen der Gesundheits- behörden und der Anordnungen der Stadt Wiesbaden finden ab Sonntag, 15. März 2020 bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt. Wir wollen achtsam sein und verzichten, um Menschen mit erhöhtem Risiko zu schützen. Corona heißt: solidarisch auseinanderrücken. Unsere Einschränkungen in den nächsten Wochen dienen mit dazu, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch wenn wir viel lassen, woran unser Herz hängt. Wir haben versucht, nicht nur zu verzichten, sondern auch neue Wege zu gehen, um trotz Rückzug und Absage die Gemeinschaft nicht zu vergessen, die Not der Seele und den Wunsch nach Gebet. Wir wünschen Ihnen, dass Sie neben der Sorge um sich und Ihre Lieben, neben all der massiven Alltagsveränderung auch Gutes in dieser besonderen Zeit entdecken können. Im Geist und im Gebet sind wir mit Ihnen verbunden.

 

Aber auch, wenn wir nicht da sind, haben Sie die Möglichkeit zu beten:

Um 18.55 Uhr läuten wie immer die Glocken. Wir im Pfarrhaus nutzen diesen Moment für ein Vaterunser und freuen uns, wenn viele an ihrem Ort mit uns beten. Gleiches gilt für die Zeit um 12.00 Uhr mittags, wenn die Glocken von St. Michael läuten. So verbinden wir uns für ein Gebet. Und wenn Sie die Kirchenglocken bei sich nicht hören: Wecker stellen! Vielleicht mögen Sie mitbeten?! Für Kranke, für Gefährdete, für Ärzte, für Pflegekräfte, für Existenzbedrohte, für Nähe trotz notwendiger Distanz. Kirchliches Leben kommt zum Erliegen, NICHT das religiöse Leben! Ein Vaterunser, tausendfach allein gebet, verbindet Menschen auf der ganzen Welt miteinander. Wenn Sie mir eine E-Mail schreiben, nehme ich Sie in einen Verteiler auf. Sie bekommen dann täglich einen kurzen geistlichen Impuls: stephan_dare@yahoo.de.

 

Leider zwingt uns der Virus dazu, niemanden zu besuchen in den nächsten Wochen. Geburtstagsgrüße gibt ́s per Einwurf.
Unser Gemeindebüro ist zu den Büroöffnungszeiten besetzt. Bitte nehmen Sie Abstand davon, persönlich vorbeizukommen, und nutzen Sie stattdessen Telefon, E-Mail und Internet.

Das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund!

Stephan Da Re Pfarrer

 

Guter Gott, ich bitte dich darum, dass mich keine Furcht überkommt.
Guter Gott, lass mich besonnen und mit klarem Blick erkennen, was ich hier und heute tun kann.
Guter Gott, lass mich gut für mich und meine Lieben sorgen.
Guter Gott, zeige mir, wie ich anderen Menschen helfen kann. Amen. 

Johanneskrichengemeinde

 

Die Johanneskirchengemeinde liegt im Stadtteil „Weidenborn“ im Südosten der Landeshauptstadt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Mainzer Straße bis zum Hainerberg und vom 1. Ring bis zum Südfriedhof.

 

Seit Mitte 2014 hat die Gemeinde ein neues Gemeindezentrum. Der neue Sakralbau Johanneskirche erfüllt heutige Anforderungen eines modernen Kirchenbaus: Schlichtheit, religiöse Impression und Praktikabilität. Mit dem markanten Kirchturm und der goldenen Fassade des Sakralraums ist die Johanneskirche ein herausragendes Gebäude im Stadtviertel, in dem sich seit Jahren ein großer Umbruch vollzieht. Die meisten der in den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebauten Mehrfamilienhäuser weichen einer neuen, modernen Wohnsiedlung, bestehend aus Eigentums- und Mietwohnungen.

Der Umbau geschah nicht ganz freiwillig, aufgrund der Hanglage des Viertels waren viele Gebäude baufällig geworden – auch Kirche und Gemeindezentrum der Johanneskirchengemeinde. 1964 gebaut, fiel das Ensemble dem Abriss zum Opfer. Mit der Fertigstellung der neuen Gebäude sind Gemeinde und Kindertagesstätte unter einem Dach vereint.

Schwerpunkte der Arbeit sind gottesdienstliche und erlebnispädagogische Veranstaltungsformate für Kinder, Jugendliche und Familien, punktuelle und kontinuierliche Kooperationen mit Bildungseinrichtungen im Stadtteil (vor allem Kitas und Schulen), gezielte Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der im Weidenborn ansässigen Firmen und Unternehmen sowie Projekte mit geistlich-spirituellem Charakter. Der Orientierung am Kirchenjahr kommt dabei eine besondere Bedeutung zu - auch weniger bekannte und "unentdeckte" Feste und Feiertage im Jahres- und Lebenslauf sowie biografische Hoch-Zeiten werden gottesdienstlich begangen (unter anderem Valentinstag, Passionsandachten, Pfingstnacht, Erntedank, Tauferinnerung, Jubelkonfirmationen, Jubelhochzeiten).

Dabei versteht sich die Gemeinde als "Herberge" am Wegesrand, in der Menschen auftanken können, um dann gestärkt ihren Weg weitergehen zu können. Menschen begleiten, Identifikation stiften, Gemeinschaft stärken - von diesem Motto lassen wir uns leiten.

 

 

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,

 



 da bin ich mitten unter ihnen. (Matth. 18, 20)